Mafia wollte mit Aktienkauf Lazio Rom übernehmen
Die Verdächtigen sollen versucht haben, Geld der Camorra mit dem Kauf von Lazio-Aktien zu waschen und somit die Kontrolle des Vereins zu übernehmen. Die Camorra, deren Clans sich vorwiegend in Neapel aufhalten, ist gleichzusetzen mit der sizilianischen Mafia.
Chinaglia hatte 2005 italienischen Medien berichtet, ein ungarischer Pharmakonzern sei am Kauf von Lazio interessiert. Dies hatte die Aktien des seit dem Jahr 2000 an der Mailänder Börse notierten Klubs in die Höhe getrieben, obwohl sich die Informationen als haltlos erwiesen.
Der frühere Profi wird auch beschuldigt, Lazio-Präsident Claudio Lotito bedroht und erpresst zu haben. Er soll mit Hilfe von gewaltbereiten Ultras Druck auf den Vereinsboss ausgeübt haben, um ihn zum Verkauf des Vereins zu bewegen. Seit 2006 steht Lotito deshalb unter Polizeischutz.
Foto:(S.S. Lazio Rom) link